Fischer: Pflegediagnosen in Gesundheitsökonomie und Gesundheitsstatistik.

Z I M Feb. 1999
Letzte Änderung: 01.12.2006


Die Bedeutung von Pflegediagnosen
in Gesundheitsökonomie und Gesundheitsstatistik

Wolfram Fischer

Zentrum für Informatik und wirtschaftliche Medizin
CH-9116 Wolfertswil SG (Schweiz)
http://www.fischer-zim.ch/


Erweitertes Manuskript zum Vortrag am Internationalen Kongress
"Pflegediagnosen zwischen Wissenschaft, Management und Praxis"
Aarau, 28./29.1.1999

INFORMATIONSTEXT
 
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Titel

 
  Wolfram Fischer:
Die Bedeutung von Pflegediagnosen
in Gesundheitsökonomie und Gesundheitsstatistik

Je ökonomisierter das Gesundheitswesen wird, desto brennender stellt sich die Frage: Wie kann die Pflege zeigen, was sie leistet? Diese Studie gibt einen Überblick über die möglichen Lösungsansätze.

1.  Auflage 1999
4., korrigierte Auflage, Wolfertswil 1999/2006 (ZIM): 47 S. / 21 x 15 cm / 29 Tab. und Abb.
ISBN 978-3-905764-00-0
/ SFr. 14.80 / € 9.60

Bestellmöglichkeiten:

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    Kurzbeschreibung

    Die Idee, dass Pflegende den Patientenzustand explizit beurteilen, ist nicht neu. Dies ist ein Schritt im Pflegeprozess. Neu ist, dass auch Gesundheitsökonomen und Gesundheitsstatistiker Interesse an diesen Informationen haben. Pflegediagnosen könnten z.B. Teil eines erweiterten Minimaldatensatzes von Krankenhäusern werden. Dieser enthält momentan nur ärztliche und administrative Daten. Er wird aus ökonomischen und epidemiologischen Gründen in vielen Ländern von allen Krankenhäusern eingefordert, so auch seit 1998 in der Schweiz.

    Diese Entwicklungen stellen die Pflegenden vor zwei wichtige Fragen: Handelt es sich bei Pflegediagnosen um relevante Informationen, welche die Pflege in ökonomische Diskussionen einbringen kann? Und: Gibt es bereits Begriffssysteme für Pflegediagnosen, die so weit entwickelt sind, dass sie als allgemein anerkannte Standards eingesetzt werden könnten?

    In dieser Studie wird die erste Frage vertieft: Welche Informationen der Pflege sind nützlich und notwendig, um ökonomische Fragestellungen beantworten zu können? Sie liefert somit Entscheidungsgrundlagen für die Anträge, welche Berufsverbände der Pflegenden auf politischer und krankenhausbezogener Ebene stellen werden.


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    Inhaltsverzeichnis

    Zusammenfassung
    1. Einleitung
    2. Diagnosen zur Begründung der Behandlungskosten
    3. Bestimmung des Leistungsbedarfs
    4. Begriffssysteme
    5. Anstehende Aufgaben
    6. ANHANG

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    Literaturhinweis:
    Ergänzende Informationen zu diesem Thema finden Sie in:
    -  Fischer: Patientenklassifikationssysteme, S. 127–134, S. 167–171, S. 117–129. (ISBN 978-3-9521232-2-5)
    -  Fischer: Leistungserfassung in der Pflege, S. 95–111. (ISBN 3-9521232-7-7)
    -  Fischer: DRGs und Pflege, S. 1–472. (ISBN 978-3-456-83576-1)
    -  Fischer et al.: Das TAR-System und andere Patientenklassifikationssysteme für die Rehabilitation, S. 18–22 und 34–43. (ISBN 978-3-905764-02-4)

    Z I M  -  Zentrum für Informatik und wirtschaftliche Medizin
    CH-9116 Wolfertswil (SG), Steigstrasse 12, Schweiz
    E-Post: , Tel: +41 71 3900 444

     
     
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    Fundstelle = http://www.fischer-zim.ch/studien/Pflege-Diagnosen-9902-Info.htm
    ( Letztmals generiert: 06.01.2012 )