Fischer: Patientenklassifikationssysteme - Prinzipien und Beispiele.

Z I M - Streiflicht 1997(5)1 Winter 1997
Letzte Änderung: 7.7.2005


Patientenklassifikationssysteme
Prinzipien und Beispiele

Wolfram Fischer

Zentrum für Informatik und wirtschaftliche Medizin
CH-9116 Wolfertswil SG (Schweiz)
http://www.fischer-zim.ch/


BSV-Forschungsbericht Nr. 1/97
(Beiträge zur sozialen Sicherheit)

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Fallpauschalen werden allerorts gefordert und verhandelt. In der Schweiz bisher meist auf der Basis ausgewählter Routineoperationen. In vielen Ländern, die Fallpauschalen einsetzen, wird damit jedoch das gesamte Spektrum von stationären Akutfällen abgedeckt.

Dazu wurden Patientenklassifikationssysteme (PCS) entwickelt. Am bekanntesten ist wohl die Familie der DRG-Systeme (Diagnosis Related Groups). Weitere mindestens ebenso interessante Entwicklungen sind das PMC-System (Patient Management Cateories) und das System Disease Staging.

Nachdem diese Systeme vor allem in den USA eingesetzt wurden, fassen sie nach und nach auch in vielen europäischen Ländern Fuss. Oft wurde eines der DRG-Systeme - meist in abgewandelter Form - eingesetzt. Mehrfach wurden eigene Systeme entwickelt (z.B. in Österreich, Deutschland, England).

Auch die Schweiz steht vor der Frage, ob und welches System als nationales System angewendet werden soll. Dies nicht nur als Basis für eine diagnosebezogene Fallfinanzierung, sondern auch als Hilfe zur Auswertung der neuen Medizinischen Statistik der Krankenhäuser (Leistungsstatistik!) und für Betriebsvergleiche.

Als Entscheidungshilfe gibt nun das Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) den umfassenden Forschungsbericht des Z I M über Patientenklassifikationssysteme im stationären Bereich heraus.

Darin werden Grundlagen, Konstruktionsprinzipien und Inhalte von etablierten und alternativen amerikanischen und europäischen Patientenklassifikationssystemen für stationäre Akut-, Psychiatrie-, Langzeit- und Rehabilitationspatienten eingehend beschrieben. Es folgen Vergleiche einzelner Systeme, ausgehend von der Klassifizierung einfacher Krankheitsbilder und der Resultate der Gruppierung einzelner Patienten.

 
 

PCS (Auswahl) Anzahl Gruppen
DRG 492 HCFA-DRGs; 1142 RDRGs; 641 AP-DRGs; 1530 APR-DRGs
in jeweils 26 Hauptkategorien
PMC 831 Gruppen in 54 Modulen
Disease Staging 596 D.S.-Kategorien in insgesamt ca. 2300 Stadien, nach 23 Körpersystemen und/oder 13 Ätiologietypen
Fallgruppen Deutschlands ca. 73 Fallpauschalen und 147 Sonderentgelte, in 21 Kapiteln
(noch nicht abgeschlossen)
LDF in Österreich 916 LDFs in 141 prozedurenbasierten und 253 diagnosebasierten Gruppen
HRG in England 528 Gruppen, in 15 Kapiteln

Abb. 1: Patientenklassifikationssysteme (Auswahl)

 
 

Der 514-seitige Bericht ist ab Mitte März 1997 bezugsbereit.

* * * VERGRIFFEN * * *


Weitere Informationen zur Publikation:

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Fundstelle = http://www.fischer-zim.ch/streiflicht/PCS-Buch-9701.htm
( Letztmals generiert: 25.06.2014 )