Fischer: Neue Methoden für Krankenhaus-Betriebsvergleiche.
Ein Werkstattbuch zur Visualisierung DRG-basierter Daten.

Z I M       Juni 2005
Letzte Änderung: 15.05.2007


Neue Methoden für Krankenhaus-Betriebsvergleiche

Wolfram Fischer

Zentrum für Informatik und wirtschaftliche Medizin
CH-9116 Wolfertswil SG (Schweiz)
http://www.fischer-zim.ch/


Ein Werkstattbuch zur Visualisierung DRG-basierter Daten

INFORMATIONSTEXT
 
Details
»   Kurzbeschreibung
»   Inhaltsübersicht
»   Inhalt detailliert
»   Ankündigung im "Streiflicht"
»   AUSZÜGE
»   Korrekturen
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Titel

 
  Wolfram Fischer:
Neue Methoden für Krankenhaus-Betriebsvergleiche
Ein Werkstattbuch zur Visualisierung DRG-basierter Daten

Gleich zu Beginn ist in diesem Buch ein umfassendes Beispiel eines Kranken­haus-Betriebs­vergleichs zu finden. Anschliessend werden Schritt für Schritt Lösungen zu den folgenden Fragen präsentiert: 1. Wie lässt sich ein Krankenhaus beschreiben? 2. Wie können ähnliche Krankenhäuser ermittelt werden? 3. Welche Kennzahlen und Grafiken ermöglichen diskussionsfähige Krankenhausvergleiche? Dazu werden neuentwickelte «dichte» Grafiken verwendet.

Wolfertswil 2005 (ZIM): 160 S. / 30 x 21 cm / 109 Tab. und meist farbige Abb.
ISBN 978-3-9521232-8-7
/ SFr. 17.00 / € 14.00 ← reduzierter Preis

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    Kurzbeschreibung


     
    Geleitwort

    Alle Sektoren des Lebens scheinen zunehmend dem Druck der ökonomischen Rationalität ausgesetzt zu werden. Dahinter versteckt sich meist die Erwartung, «der Markt» solle den schwierigen Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage optimal und möglichst schmerzlos sicherstellen. Auch für das Gesund­heits­wesen bestehen solche Erwartungen, gerade dort sind aber die Voraussetzungen für die segensreiche Wirkung einfacher Marktmechanismen nicht gegeben. Die erhofften Wettbewerbswirkungen können sich nur einstellen, wenn sie auf Ersatzmechanismen abgestützt werden, die meist zu­sammen­gefasst unter dem Begriff der «managed competition» in Erscheinung treten. Äusserst anspruchsvoll ist es im Gesund­heits­wesen überhaupt zu beschreiben, was dessen Leistungen sind – ist es das Gesundwerden? Noch schwieriger ist es zu entscheiden, welche Aufgaben dem Preismechanismus überlassen werden können und nach welchen Kriterien die knappen Ressourcen zur Herstellung der Leistungen eingesetzt werden sollen.

    In den meisten wettbewerbsorientierten Gesundheitssystemen sind Betriebs- bzw. Krankenhaus­vergleiche als Mittel zur Erreichung von Wettbewerbswirkungen vorgesehen. Meist wird aber nicht weiter festgelegt, wie solche Betriebs­vergleiche überhaupt sinnvoll durchgeführt werden können, ohne durch verzerrende Vereinfachungen letztendlich schematische planwirtschaftliche Lösungen durch die Hintertür einzuführen.

    Die vorliegende Untersuchung steuert reichhaltiges Material zur Frage der Beschreibung der Kranken­haus­lei­stun­gen und zum Thema Betriebs­vergleiche bei und gehört zweifellos zur Pflichtlektüre für all jene, die sich ernsthaft für wirkungsorientierte Politik im Gesund­heits­wesen interessieren.

    Dr. Till Bandi, Bundesamt für Gesundheit


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    Zusammen­fassung

    Durch die Einführung von DRG-Systemen (DRG = Diagnosis Related Groups = Diagnosebezogene Behandlungsfallgruppen) sowie durch vielfältige Er­he­bungen bei den Krankenhäusern sind grosse Mengen medizin-ökonomischer Daten vorhanden. Diese sind aber nur dann als Grundlage für betriebliche und politische Entscheidungen brauchbar, wenn sie im Kontext überblickt, verglichen und beurteilt werden können. Die in diesem Buch vorgestellten grafischen Methoden sind ein Diskussionsbeitrag dazu. Sie sollen die ökonomische Beurteilung von Krankenhäusern unterstützen.

    Im Buch wird zu Beginn ein umfassendes Beispiel eines Krankenhaus-Betriebs­vergleichs dargestellt und kommentiert. In weiteren Kapiteln werden die drei Schritte erläutert, die für Vergleiche von Krankenhäusern nötig sind. Sie gehen von folgenden Arbeitsfragen aus:

    1. Wie lässt sich ein Krankenhaus beschreiben?
    2. Wie können ähnliche Krankenhäuser ermittelt werden?
    3. Welche Kennzahlen und Grafiken ermöglichen diskussionsfähige Krankenhausvergleiche?

    Da es keine einzelne Kennzahl gibt, die in der Lage ist, ein Krankenhaus adäquat zu beurteilen, wurde ein Set von relevanten Kennzahlen erarbeitet. Die verwendeten Grafiken wurden zum Teil speziell entwickelt, so das «Differenzdiagramm», dessen kleinster Baustein die Anzeige der Positionen und den Vergleich von drei Werten ermöglicht, oder das «Sequenzdiagramm», das die Positionen und die Veränderungen von mehre­ren aufeinanderfolgenden Werten bei minimalem Platzbedarf aufzeigt. Es wurde eine Krankenhauskarte konstruiert, die Raummetaphern verwendet, wie sie aus geografischen Karten be­kannt sind. Auf der Krankenhauskarte sind jene Krankenhäuser benachbart, die ein ähnliches Patienten­spekt­rum behandeln. Im Weiteren wurden auch grafische Techniken verwendet, die in anderen Bereichen bereits be­kannt sind. Dies waren insbesondere Mosaikgrafiken, Fach­werk­grafiken (Trellis Displays, Lattice Graphics) und Belegungsdiagramme (Treemaps).

    Zielpublikum: Das Buch wendet sich an Krankenhausmanager, Controller, Medizin-Informatiker, Ärzte und Pflegende sowie auch an politische Entscheidungsträger und Statistiker, welche sich mit der Aus­wer­tung von Krankenhausdaten auseinander zu setzen haben.

    Autor: Der Autor ist Betriebswirtschafter und Medizin-Informatiker.


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    Inhalt

    Zusammenfassungen:   Deutsch  Deutsch   Français  Français   English  English   Esperanto  Esperanto

      Inhaltsverzeichnis Angaben zum Inhalt
    Überblick Einleitung Einführung ins Thema
    Überblick über das Projekt
    Zusammenfassung der Methodik
    Resultate in Form eines Beispiels Die wichtigsten Grafiken
    Details: Spitalbezogenen Auswertungen
    Details: Vergleiche mit anderen Spitälern
    Experimentelle Auswertungen
    Zusammenfassung wichtiger Beobachtungen
    Methoden Methodische Grundlagen Krankenhaustypologie
    Patientenklassifikationssysteme
    Grafische Methoden
    Daten Datenmaterial
    Datenqualität
    Datenstrukturen
    Beschreibung von Spitälern Kennzahlen
    Grafiken (Kennzahlenpanorama, Mosaikgrafiken, Sequenz- und Belegungsdiagramme)
    Gruppierung vergleichbarer Spitäler Multidimensionale Skalierung
    Distanzmasse
    Beurteilung der Ähnlichkeit (Spitalkarten, Differenzdiagramme)
    Krankenhausvergleich Profilvergleich
    Variablenvergleich
    Entwicklung im Zeitverlauf
    ANHANG Verzeichnisse Legenden und Abkürzungen
    Literaturverzeichnis
    Stichwortverzeichnis

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    [ AUSZÜGE ]

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    CH-9116 Wolfertswil (SG), Steigstrasse 12, Schweiz
    E-Post: , Tel: +41 71 3900 444

     
     
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    Fundstelle = http://www.fischer-zim.ch/studien/KBV-0506-Info.htm
    ( Letztmals generiert: 22.12.2012 )